Besonders für Neueinsteiger ist der Bedarf für Angler nahezu unüberschaubar geworden. Es gibt unzähligen Arten, dieses Hobby zu praktizieren und für jede Variante gibt es andere Angelruten. Für das Fliegenfischen sollte man demnach eine Fliegenrute verwenden, die mit der Fliegenrolle, Fliegenschnur und dem Köder, der Fliege, kompatibel ist. Es gibt auch hier immer wieder Unterschiede, doch hat jede Fliegenrute die gleichen Komponenten.

Zunächst wird zwischen Ein- und Zweihandruten unterschieden. Zweihandruten sind eher für große und kampfstarke Fische verwendet, die zu stark wären, um die Angel mit nur einer Hand zu halten. Fliegenruten werden außerdem nach Gewicht klassifiziert, wer also im Wettkampf antreten möchte, wird in eine Gewichtsklasse eingeordnet.

Eine Fliegenrute hat drei Hauptbestandteile, der Rollenhalter, Griff und der Rohling. Die am häufigsten für Rollenhalter verwendeten Materialien sind Holz, Carbon oder Aluminium. Die Fliegenrolle wird damit an der Fliegenrute fixiert. Der Griff hingegen besteht oft aus Kork, Schaumgummi oder Presskork, damit er angenehm anzufassen ist und nicht so leicht aus der Hand rutscht. Am Rohling, also eigentlich die Grundlage für die gesamte Rute, werden die Rutenringe befestigt, durch die später die Fliegenschnur läuft.
Meist wird eine Fliegenrute heutzutage aus Kunststoff hergestellt, verstärkt mit Kohlenstoff- oder Glasfasern. Letzteres macht die Rute allerdings deutlich schwerer und langsamer.
Wer es naturbelassener mag, verwendet eine Rute aus Bambus. Die verwendete Sorte enthält viele Kraftfasern, die Fliegenrute den nötigen Halt geben. Positiv hierfür ist die natürlichere Aktion des Bambus.

Je nachdem, welche Vorlieben man beim Fliegenfischen hat, sollte man eine andere Fliegenrute verwenden. Die Hauptkomponenten sind immer gleich, können aber beliebig verändert werden.