Das Bienenvolk ist grade in den Garten eingezogen, die Umgebung scheint perfekt und der Imker hat sich bestens darauf vorbereitet. Doch zur Imkerei gehört nicht nur das Bienenvolk im Garten, sondern auch bestimmte Werkzeuge, die allesamt im Imkereibedarf erhältlich sind.

Einige Werkzeuge sind unbedingt notwendig, da ohne sie viele Abläufe unnötig Zeit kosten und dem Bienenvolk deshalb schaden können.
Wichtig ist beispielsweise ein Wabenheber oder eine Wabenzange, mit der Waben aus dem Bienenstock entnommen werden können, ohne die restliche Umgebung der Bienen zu beschädigen. Da die Bienen dafür erst von den einzelnen Rähmchen entfernt werden müssen, gibt es im Imkereibedarf spezielle Bienenbesen, mit denen die sie „weggefegt“ werden können. Durch die weichen Borsten werden die Bienen dabei nicht verletzt. Eine ähnliche Wirkung erzielten früher auch größere Federn, doch wenn die Möglichkeit vorhanden ist, sollten unbedingt Fachwerkzeuge verwendet werden.

Das im Imkereibedarf erhältliche Universalwerkzeug ist der Stockmeißel. Mit ihm können ebenfalls Waben aus der Beute entnommen, sowie Propolis und Wachs an der Beute abgeschabt werden.
Nicht unbedingt notwendig, aber sehr von Vorteil ist ein Smoker. Durch den Rauch werden die Bienen beruhigt und somit der Umgang mit ihnen vereinfacht. Vereinfacht wird ein Brand simuliert, sodass die Bienen vermehrt den Bienenstock verlassen und Pollen sammeln.
Für die Honigernte gibt es manuelle und elektrisch betriebene Schleudern und Rührmaschinen. Je größer die Menge des zu produzierenden Honigs ist, desto eher sollten elektrische Geräte verwendet werden. Dadurch wird der Prozess beschleunigt. Bei kleineren Mengen reichen aber auch handbetriebene Geräte, die ihren Zweck ebenso gut erfüllen.

Einige Werkzeuge aus dem Imkereibedarf sind für Hobby- und Profiimker unerlässlich, doch oft gibt es an die jeweiligen Bedürfnisse angepasste Alternativen.