Man möchte einen bestimmten Hut kaufen, mit einer bestimmten Form und findet ihn nicht. Dabei wäre es so einfach, wenn man nur den Namen wüsste. Unter jedem Namen findet man zwar auch Hüte in den unterschiedlichsten Ausführungen, aber sie haben grundsätzlich die gleichen wichtigen Merkmale. Dabei gibt es einige Klassiker, die jeder in Betracht ziehen sollte, wenn er einen Hut kaufen möchte.

Einer der wohl beliebtesten und vielfältigsten Schnitte ist der Fedora. Wer einen Hut kaufen möchte, den Mann und Frau tragen können und der zu feierlichen Anlässen und in der Freizeit getragen werden kann, sollte einen Fedora kaufen. Dieser Hut kennzeichnet sich dadurch, dass er vorne etwas nach unten geknickt ist und auf der Vorderseite leicht eingekniffen ist. Es gibt ihn meist mit etwas breiterer Krempe. Möchte jemand einen Hut kaufen, der den Namen Trilby trägt, ist das eine Variation des Fedoras, der eine schmalere Krempe hat und auf der Rückseite scharf nach oben gerichtet ist.
Ein klassischer Damenhut ist ein Glockenhut, der glockenförmig mit einer schmalen, umgeschlagenen Krempe ist und in der Regel tief ins Gesicht gezogen wird.
Der Klassiker unter den Strohhüten ist der Panama-Hut, der eine relativ schmale Krempe hat und durch ein breites Band an der Krone auffällt.
Ein weiterer alltagstauglicher Hut ist die Melone, auch Bowler genannt, obwohl er nicht oft getragen wird. Er ist steif, lässt sich also nicht knicken, die Krempe ist schmal und nach oben umgeschlagen. Ursprünglich nur von Männern zu Anzügen getragen, lässt sie sich inzwischen zu jedem Outfit kombinieren, wenn man das Glück hat, eine Melone zu finden.

Hutnamen sind keine festgefahrenen Begriffe und jeder Hutmacher gibt seinen Hüten eine eigene Note. Dennoch sind sie gut, wenn man einen Hut kaufen will und nur eine ungefähre Vorstellung vom Gesuchten hat. Neben den genannten Hüten gibt es natürlich noch unzählige andere, die alltagstauglich und spannend sind.